
Drei Figuren aus wenigen schwarzen Linien halten sich an den Händen. Zwei stehen auf einem Brett, das auch ein Stück Ufer sein kann, die dritte steht im Wasser. Ihre Räder schweben knapp über der blauen Wellenlinie, nur durch einzelne feine Linien gehalten. Ob sie zögert oder das Wasser zu kalt ist, bleibt offen. Der Titel gibt nur die Idee vor.
Der weiße Grund ist dick in Acryl aufgetragen, die Struktur der Leinwand bleibt sichtbar, und an den Rändern scheint die rohe, naturfarbene Leinwand durch. Dagegen stehen kräftige schwarze Linien und hellblaue Schatten, die die Figuren wie ein Nachhall begleiten. Über ihnen schweben die Köpfe: ein Kreis, ein kleines Bündel und eine offene Sichel. Am unteren Rand läuft die blaue Wellenlinie als Wasser.
Ein Bild, das im Raum etwas in der Schwebe hält. Hell und ruhig, mit einer Frage, die sich nicht erledigt. In Wohnzimmer, Flur, Besprechungsraum, Spa oder Ruhebereich wird dieses abstrakte Wandbild zum Punkt, an dem Gespräche kurz stocken und neu ansetzen. Über einer Kommode oder einem Sideboard trägt es auch im Format 49 × 58 cm.
Drei Figuren, durch Hände verbunden. Zwei stehen fest, die dritte steht im Wasser und bleibt dem Boden einen Schritt fern.
Der Strand ist der Ort, der Moment, in dem noch nichts entschieden ist.
Wer zuerst ins Wasser geht, ob das Wasser kalt ist, ob Zögern ein Mangel ist oder eine Form von Aufmerksamkeit, das lässt das Bild offen. Die Verbindung zwischen den Figuren hält in jedem Fall. Sie zieht nicht und drängt nicht, sie bleibt.
In Gruppen, die vor einer Veränderung stehen, sieht es oft ähnlich aus: Einige stehen schon fest, andere sind einen Schritt entfernt und gehören trotzdem dazu. Das Gemälde gibt dieser Konstellation eine ruhige Form, ohne sie aufzulösen.
Ein Gemälde von Martina Lauterjung. Für Besprechungsräume, Foyers und Ruhebereiche, in denen Platz für offene Fragen bleiben soll.


